Warum mobiles Marketing für Millennials magnetisch sein muss

Ein unverwechselbares Merkmal eines Großteils dieser Gruppe ist die tägliche Nutzung von Smartphones, Tablets und anderen Devices sowie fast ununterbrochene Online-Erreichbarkeit. Das legt einerseits nahe, dass sich Millennials eine ebensolche Erreichbarkeit von anderen Teilnehmern in Social Web wünschen, andererseits bedeutet das auch, dass sich all jene, die erfolgreich online auftreten wollen, den Einsatz von Mobile Content, also für Mobilnutzung optimierte Inhalte, fokussieren müssen.

Zwar sind nicht alle Millennials rund um die Uhr online verfügbar, noch in einem überdurchschnittlichen Maß technisch affin, jedoch ist das die Zielgruppe, die den höchsten Anteil an Nutzern mit mobilen Endgeräten stellt. Die Nutzung von Smartphones und Tablets ist weiter verbreitet, als die Verwendung von Desktop-PCs, so dass Online-Mobilität nicht etwa die Zukunft, sondern bereits die Gegenwart darstellt. Das zu ignorieren wäre fahrlässig.

 

Mobile Content als Grundvoraussetzung für Ihren Erfolg

Das bedeutet im Alltag Folgendes: Content, der nicht für die mobile Nutzung optimiert ist, wird entweder gar nicht gesehen, nicht beachtet oder sogar als störend empfunden. Eine wichtige Voraussetzung zur gelingenden Ansprache der Generation Y ist daher die Nutzung mobiler Inhalte. Diese können auch nur dann „magnetisch“ wirken, wenn sie die Mindestanforderungen der mobilen Nutzbarkeit erfüllen. Das ist allerdings nur ein erster Teil der Antwort auf die eingangs formulierte Frage.

contentkingStellen Sie daher sicher, dass Ihre Inhalte mobilfreundlich sind, das heißt, dass sie auf gängigen mobilen Endgeräten attraktiv dargestellt werden und problemlos damit interagiert werden kann. Im diesem Zusammenhang muss jedoch auch klar festgehalten werden, dass mobiloptimierte Inhalte nicht mit Mobile – Responsive Webdesign gleichgesetzt werden dürfen.

Responsive Design bedeutet, dass Inhalte auf allen internetfähigen Devices korrekt abgebildet werden und dabei die Usability erhalten bleibt. Responsive Content ist hingegen jener Inhalt, der sich an das Endgerät des Users anpasst und beispielsweise Inhalte weglässt, die für Besucher auf Smartphones nicht relevant sind oder auch zu lang wären. Mobile User schätzen Snackable und Micro Content. Inhalte sollten daher nicht nur in der Darstellung, sondern auch in ihrem Umfang an eine mobile Nutzung angepasst werden.

 

Dennoch lässt sich feststellen, dass viele Unternehmenswebseiten noch immer nicht für Responsive Content oder auch Responsive Webdesign optimiert sind. Dabei bedeutet Magnetic Content im digitalen Marketing nicht nur, dass der faktische Inhalt, sondern die gesamte Nutzererfahrung, unabhängig vom Wiedergabegerät, eine magnetische Wirkung haben muss.

 

 

Mobile Content ist Social Content

Genauso wie die Vorliebe für mobile Internetnutzung bei Millennials nicht von der Hand zu weisen ist, so sind auch soziale Netzwerke ein wichtiger Bestandteil der sozialen Gemeinschaft der Generation Y. Sie stellt jenen Teil der Gesellschaft dar, der am stärksten in sozialen Medien präsent ist und Informationen über diese Kanäle bezieht.

Speziell in jüngeren Plattformen wie Instagram findet sich eine sehr junge Zielgruppe. Natürlich macht es daher Sinn auch solche Kanäle für Marketingmaßnahmen zu nutzen – vorausgesetzt diese jugendliche Zielgruppe ist für Sie relevant. Jedoch „einfach so“ auf neuen Kanälen präsent zu sein, ist nicht der Weg zum Erfolg. Auch hier müssen Sie Ihre Maßnahmen den Bedürfnissen der User bzw. Ihrer potenziellen Kunden und den Besonderheiten der neuen Anwendung anpassen.
Soziale Netzwerke sind ihrem Zweck nach keine Verkaufs- sondern Kommunikationskanäle.

 

Nur wer seiner Zielgruppe daher Gesprächsstoff gibt, mit dem sie sich identifizieren kann, den Wert des Dialogs hochhält und Unternehmensziele auf sozialen Netzwerken etwas zurückschraubt, wird auf Social Media potenzielle Kunden erreichen können.

 

Wie Mobile Content zu Magnetic Content werden kann

magnetic-contentMobilfreundliche und kanalangepasste Inhalte alleine sind, wie gesagt, noch keine hinreichenden Voraussetzungen für erfolgreiche Marketing-Kampagnen. In Anbetracht immer weiter steigender Zahlen von Nutzern, Inhalten und Botschaften in sozialen Netzwerken, müssen erfolgreiche mobile Inhalte sich von der Masse abheben, so dass diese möglichst viele potenzielle Kunden erreichen und Interesse wecken. Magnetic Content scheint hier in enger Verwandtschaft zu viralem Content zu stehen. Das stimmt auch!

Während Viral Content jedoch auf eine schnelle, soziale Verbreitung abzielt, geht es bei Magentic Content auch darum, User langfristig zu binden, sie im wahrsten Sinne des Wortes „magnetic“ immer wieder heranzuziehen. Es macht daher absolut Sinn Inhalte auf Viralität hin zu optimieren, jedoch muss auch

  • ein glaubwürdiger „Anker“ mit hohem Wiedererkennungswert gesetzt sowie
  • der Nutzen eines wiederkehrenden Besuchs klar herausgearbeitet werden.

 

Herausforderung Magnetic Content

Zielgruppengerechtes Marketing für Millennials erfordert, auf ihre Denk- und Lebensweisen einzugehen und sie mit entsprechenden Botschaften und Maßnahmen gezielt in ihrem individuellen Alltag abzuholen. Wichtig ist darüber hinaus eine responsive Aufarbeitung von Content, so dass Inhalte auf allen Endgeräten attraktiv und sinnvoll dargestellt werden können.
Magnetic Content kann immer nur dann entstehen und ist immer nur dann erfolgreich, wenn er

  • dem Nutzungsverhalten der User entspricht,
  • den Bedürfnissen der User entgegenkommt und diese erfüllt,
  • den Richtlinien und Besonderheiten der genutzten Kanäle entspricht,
  • sich von der Masse der anderen Inhalte abhebt und
  • sich der erneute Besuch der Inhalte für User tatsächlich auszahlt.
2018-02-19T16:08:31+00:00 19. Februar 2018|Kategorien: Influencer|Tags: |

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Ivana ist Freelancerin für Online-PR & Content-Marketing, ihre Leidenschaft ist die digitale Kommunikation. Als Beraterin, Bloggerin, Trainerin und Mutter geht sie von einer festen Überzeugung aus: Kommunikation schafft Wirklichkeit!