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Warum funktioniert mein Content nicht?

In der heutigen Zeit werden Inhalte, wie Videos oder Texte oft sehr teuer und aufwändig produziert und bleiben dann weit hinter den Erwartungen zurück, was Reichweite und Aufmerksamkeit angeht.
Schuld daran können viele Dinge sein.

Um herauszufinden, was wirklich der Grund dafür ist, dass der Content nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die er bekommen sollte, muss der Erfolg mit Hilfe von Zahlen gemessen werden. Auch hier greift man auf KPIs, also Kennzahlen zurück, die die Qualität des Contents messen sollen.
Im folgenden Artikel werden einige Gründe für das Scheitern eines Inhalts, die Zahl, mit Hilfe man dies herausfinden kann sowie einige Tipps zur Verbesserung besprochen.

 

Warum Ihr Content nicht funktioniert, also nicht die Reichweite und Aufmerksamkeit erhält, die Sie sich erwünscht haben, kann verschiedene Gründe haben:

 

1. Es wurde nicht die richtige Zielgruppe angesprochen

Erreicht ein Text oder Video zu wenig Reichweite, sieht man sich als erstes vermutlich die Klickzahlen an. Diese kann allerdings auch dann hoch sein, wenn die falsche Zielgruppe angesprochen wurde.
Aus diesem Grund ist es wichtig sich noch weitere Key Performance Indicators anzusehen.
Dazu gehört in erster Linie einmal die Bounce Rate – mit Hilfe dieser Kennzahl können Sie sehen, wie viele Besucher die Landing Page wieder verlassen haben, ohne irgendeine weitere Aktion auszuführen. Dazu gehört sowohl das Klicken auf weiterführende Links, aber auch das Scrollen nach unten. Es kann also sein, dass viele Besucher auf Ihren Content gestoßen sind und sich gleich nach dem ersten Blick dazu entschieden haben, dass dieser für sie nicht relevant ist.

Wird ein Inhalt über Social Media verbreitet, sollte daher auf jeden Fall sichergestellt werden, dass der Beschreibungstext auch wirklich zum Inhalt passt.
Außerdem sollte sichergestellt werden, dass über die Plattform, über die der Inhalt verbreitet wird, auch wirklich die Zielgruppe erreicht wird, die mit dem Inhalt angesprochen werden soll.

Content Distribution durch Influencer

 

2. Die Relevanz in der Zielgruppe ist nicht gegeben

Oft ist es so, dass der Ersteller des Contents glaubt der Content sei gut, bei der Zielgruppe kommt dieser aber dennoch nicht gut an. Es gibt also einen Gap zwischen dem, was man glaubt und dem was ist.

Ein Indiz, das auf dieses Problem schließen lässt, hat mit der Anzahl an Unique Visitors, also eindeutigen Besuchern und den Interaktionen dieser zu tun. Bei der Anzahl der Unique Visitors wird jeder Besucher nur einmal gezählt. Klickt dieser den Inhalt also erneut an, wird der Klick zwar gezählt, es handelt sich aber um einen „Non Unique Click“.
Ist nun die Anzahl an Unique Visitors eigentlich relativ hoch, der Beitrag erhält also überhaupt keine Interaktionen, wird also weder kommentiert, geliked oder weiter geteilt, kann man davon ausgehen, dass das Video für die Zielgruppe nicht relevant ist und deshalb keine Interaktion damit erfolgt.

Abhilfe schaffen kann hier eine kurze Marktforschung, die nicht teuer sein muss. Dabei kann es sich etwa um Gespräche mit der Zielgruppe handeln, um herauszufinden, welches Thema für die Zielgruppe wirklich von Relevanz und Interesse ist.

 

3. Der Inhalt wird als langweilig/zu lange empfunden

Ist die Verweildauer der jeweiligen Besuche eher kurz, kann dies daher rühren, dass der Inhalt zu lange oder ab einem bestimmten Punkt für die Besucher nicht mehr interessant war.
Auf dies lässt sich auch schließen, wenn viele Besucher zum Beispiel bei einem Video dieses bis zu einem bestimmten Punkt angesehen haben und dann abgesprungen sind. Dann kann es sein, dass diese eine Stelle nicht verstanden wurde oder dass das Video vielleicht generell zu lange ist.

Um sicherzustellen, dass dies nicht passiert, muss die Zielgruppe, an die der Inhalt gerichtet ist, unbedingt vor der Erstellung des Contents festgelegt werden. Auf diese Weise kann die Art des Contents an die Ansprüche der Zielgruppe angepasst werden, damit diese nicht das Interesse daran verliert.
Nur so kann der Inhalt von der Zielgruppe auch richtig verstanden werden und somit Reichweite und Aufmerksamkeit erzielen.

 

Abschließend hier noch einige Tipps, damit Content funktioniert und jene Aufmerksamkeit und Reichweite erhält, für die er erstellt wurde:

  • Vor der Erstellung des Contents ist es wichtig, bereits die Zielgruppe zu definieren. Nur so kann der Inhalt auch auf diese passend erstellt werden und wird von den richtigen Leuten verstanden. Auch die Art des Contents (ob Video, Bild, Text, etc.) ist abhängig von der Zielgruppe.
  • Ebenfalls bei der Contenterstellung gilt es zu beachten, dass der Inhalt für die Zielgruppe interessant sein sollte und einen gewissen Mehrwert für sie darstellt und zielgruppengerecht aufbereitet wird. Nur dann wird dieser auch eine hohe Aufmerksamkeit und Reichweite erhalten.
  • Nach der Erstellung des Contents ist es wichtig, diesen auch in sozialen Medien zu verbreiten. Hier gilt es allerdings sich genau zu überlegen, in welchen sozialen Plattformen man die Zielgruppe, die man ansprechen möchte, auch wirklich antrifft.

 

LINKILIKE unterstützt Sie gerne bei der Verbreitung Ihres Contents und sorgt für authentische Aufmerksamkeit und Reichweite.
Bei Interesse oder Fragen, kontaktieren Sie uns einfach.

Content Distribution & Messbarer Erfolg

About the Author:

Sarah studiert Webwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Social Web. Bei LINKILIKE kümmert sie sich um die Gewinnung und Betreuung neuer Social Influencer. Bei dieser Tätigkeit kommen ihr außerdem zahlreiche Inhalte aus ihrem Bachelorstudium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie ihr persönliches Interesse an den Trends des World Wide Web und seine technischen, psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten zu Gute.