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Social Native Advertising

Social Native Advertising gehört zu der Gruppe der Nativen Ads, mit der Besonderheit, dass sie in Sozialen Netzwerken platziert werden. Zu den Social Native Ads gehören also z.B. gesponserte Post auf Facebook oder Twitter etc. oder auch gesponserte Anzeigen, Beiträge, Artikel u.v.m. in anderen Sozialen Netzwerken.

Was Native Ads ausmacht, ist ihre Gestaltung, es ist meinst sehr schwierig sie auf den ersten Blick überhaupt als Werbung zu identifizieren, da sie an das Layout der restlichen Seite bzw. an das Design der jeweiligen sozialen Plattform angepasst sind. Das Nutzererlebnis steht bei Social Native Ads im Mittelpunkt, wobei der Inhalt der nativen Ads aus Texten, Bildern, Videos etc. bestehen kann und die Rezipienten oft interaktiv miteinbezieht.

Unternehmen nutzen Social Native Ads gerne, da sie meistens als angenehmer und weniger aufdringlich wie andere Werbeformen wahrgenommen werden. Da sie so gut an das

restliche Layout einer Seite angepasst sind, sind sie weit weniger penetrant wie z.B. Pop-Up Fenster. Durch ihr Design scheinen die Ads auch oft mit der Plattform, auf der sie geschaltet sind, zu verschmelzen und liefern so ein angenehmes und einheitliches Bild für die User. Besucher, die auf Social Native Ads stoßen sind nicht sofort negativ eingenommen, sondern begegnen der Anzeige oft mit einer neutralen Einstellung. Die so genannte „Bannerblindheit“ konnte bis jetzt im Fall von Social Native Advertising nicht beobachtet bzw. nachgewiesen werden, was wiederum für den Einsatz dieser Werbeform spricht. Native Ads stören also weder den Lesefluss der Rezipienten, noch werden sie, wie andere Werbeformen, schlichtweg ignoriert.

Ein weiterer Vorteil von Social Native Advertising ist, dass, vorausgesetzt die Ads sind gut gemacht und der Inhalt spannend und/oder unterhaltend, die Wahrscheinlichkeit auf eine Verbreitung sowie viele Klicks deutlich höher ist als bei vielen anderen Werbeformen.

Social Native Ads beinhalten in vielen Fällen auch mehr als eine reine Werbebotschaft und bietet den Rezipienten inhaltlich und/oder optisch einen Mehrwert, was wiederum zu einer verbesserten Brand Awareness führt.
Sehr wichtig bei Social Native Advertising ist die klare Kenntlichmachung der Werbebotschaft. Da die Ads so gut mit dem organischen Content einer Webseite verschmelzen ist es um so wichtiger den gewerblichen Inhalt ausdrücklich zu kennzeichnen.

Eine Unterlassung ist zum einen strafbar und kann zu einer sehr negativen Brand Awareness führen, sowie zu einem Vertrauensbruch bzw. dem Verlust der Glaubwürdigkeit der Webseite auf der die Native Ad geschaltet ist.

Gut gekennzeichnete Native Ads, gepaart mit gutem und interessantem Inhalt und einem ansprechendem Design sind jedoch eine gute und wirkungsvolle Werbeform, die mehr Unternehmen in Betracht ziehen sollten.

About the Author:

Maritta hat Online Medien studiert und befasst sich seit Jahren sowohl beruflich als auch privat mit allen Themen rund um Marketing und Social Media. Neben dem LINKILIKE Blog kümmert sie sich außerdem um die Social Media Kanäle und das Kampagnenmanagement des Medien-Start-Ups.