Der Seeding-Markt war aufgrund unseriöser Anbieter in der Krise. Fake Follower & gekaufte Klicks waren nur einige Zutaten für massive Ärgernisse auf Auftraggeberseite. Infolge der riesigen Content Mengen und aufgrund von Lösungen im Bereich Transparenz erlebt Seeding eine regelrechte Auferstehung.

 

Der Begriff „Seeding“ sah sich in den letzten Jahren oft mit der Herausforderung konfrontiert, dass viele Menschen ihn mit unlauteren Maßnahmen wie „Fake Follower“ oder „gekauften Klicks“ gleichsetzen. In Wildwest-Manier haben einige wenige Anbieter den Markt nachhaltig geschädigt und verbrannte Erde hinterlassen. Aus diesem Grund hatte das Seeding einen eher schlechten Ruf erhalten und wurde daher auch von vielen Unternehmen eher gemieden.

Diese davon zu überzeugen, dass richtiges Content Seeding jedoch nichts mit diesen Maßnahmen zu tun hat, sondern eine wichtige Maßnahme im Content Marketing darstellt, stellte eine große Herausforderung dar. Notwendig war daher zuallererst einmal mehr Wissen über Content Seeding auf Seiten der Kunden zu schaffen.

 

Was genau ist Content Seeding eigentlich?

Unter dem Begriff Content Seeding versteht man Techniken zur Verbreitung von bereits bestehenden Inhalten zur Generierung von Reichweite in Form von Traffic, Views, Likes, Shares und Verlinkungen. Das übergeordnete Ziel ist meist einen viralen oder zumindest nachhaltigen Effekt zu erzielen. Es wird daher oft auch als Contentverbreitung oder Content Distribution bezeichnet.

Content Seeding platziert also Inhalte genau dort, wo die Zielgruppe sich aufhält und wo diese dadurch gesehen werden. Dies funktioniert über die Einbindung von Influencern, welche Inhalte teilen und somit ihren Freunden und Followern als Meinungsführer dienen. Durch ein Streuen im persönlichen Umfeld wird, bei gutem Content, die Basis für Earned Media  durch z.B. Re-Shares geschaffen.

 

Die Auferstehung des Content Seedings

In Zeiten der berüchtigten Content Flut, sind Seeding Maßnahmen unerlässlich, da ohne weitere Maßnahmen der teuer erzeuget Content in der Masse untergeht und nur eine Handvoll Menschen erreicht. Die Word of Mouth-Technik zur Verbreitung von Content kann nur dann funktionieren, wenn die Inhalte über richtige Menschen verbreitet werden und nicht über Fake-Profile mit gekauften Followern. Solche Methoden würden nur kurzfristig eine hohe Reichweite generieren, aber insgesamt das Bild des Unternehmens zerstören, weil so die Kunden ihr Vertrauen in das Unternehmen verlieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt guten Content Seedings, der sich in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, ist die Transparenz sowie eine exakte Messbarkeit von Reichweite.

Wichtig dabei ist es, zu wissen, welche Arten von Influencern für bestimmte Zwecke am besten eingesetzt werden, damit eine Content Seeding Kampagne auch von Erfolg gekrönt ist. Diese verschiedenen Arten von Influencern, sowie ihre Einsatzmöglichkeiten wurden bereits im Beitrag „Vielfalt im Influencer Teich: Kommt es wirklich auf die Größe an?“ erklärt.

 

Fazit

Seeding ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Online Marketings, allerdings nur dann, wenn es richtig gemacht wird. Fake Follower und gekaufte Klicks haben dabei nichts verloren, sondern schaden dem Image des Unternehmens nur.