Product Placement – Werbung über die Hintertür?

Product Placement ist eine Form der Werbung, die nicht unumstritten ist. Bekannt ist Product Placement aus dem Fernsehen. Hier werden und wurden bekannte Produkte ganz unauffällig in dramaturgische Handlungsabläufe platziert und konnten so eine hohe Reichweite hinsichtlich Kompetenz und Sichtbarkeit erreichen.

Wem fällt es schon als Werbung auf, wenn der beliebte Kommissar immer mit einem Dienstfahrzeug vorfährt, bei dem scheinbar zufällig das Logo des Fahrzeuges sichtbar wird. Sofern eine entsprechende Handlungsgestaltung gegen Bezahlung erfolgt, handelt es sich um Product Placement.

Wird die entsprechende Werbung nicht gekennzeichnet, dann handelt es sich um unerlaubte Schleichwerbung, die in Österreich und Deutschland nicht zulässig ist und mit Abmahnungen bestraft werden kann.

Product Placement im Internet

Im Prinzip gelten im Internet die gleichen Regeln wie bei öffentlichen Medien. Doch im Internet hat man mehr Flexibilität beim Product Placement als bei den genauer überwachten Fernsehgesellschaften. Blogger berichten über Produkte und Dienstleistungen und äußern scheinbar frei und unverfälscht ihre Meinung. Die muss nicht immer nur positiv ausfallen, ein wenig Kritik und Satire kann die Authentizität unterstreichen.

Generell sind die Möglichkeiten beim Product Placement im Internet aber noch lange nicht ausgeschöpft. Unternehmen sollten wissen, dass immer stärker die herkömmliche Nutzung des Fernsehens aufgegeben wird und häufiger interaktiv Bewegtbilder aus dem Internet abgerufen werden.

Bei den Videos auf entsprechenden Plattformen gibt es hohe Klickzahlen und viel Interesse. Hier sollte man interagieren damit man mittels Product Placement mehr Reichweite und Interesse für Marken und ihre Botschaften generieren kann.

Product Placement muss subtil umgesetzt werden

Auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Die juristischen Regeln für das Product Placement sind hier genau einzuhalten. In jedem Fall sollte man aber auf eine subtile Gestaltung der Produktplatzierung achten. Gut kommt es an, wenn man dem Website-Verantwortlichen einen hohen Handlungsspielraum zugesteht. Grundsätzlich ist man sich darüber einig, dass die Produkt Platzierung positiv oder freundlich neutral erfolgen sollte.

Die Details überlässt man dem betreffenden Influencer, der kennt seine Zielgruppen und weiß einzuschätzen, welche Tonlage hier prägend ist. Vorteilhaft ist es auch, wenn der Betreiber Interaktion und Kommunikation zu initiieren weiß. Dann hat das Product Placement das Potential zum viralen Marketing.

Die Ideen, die mit dem Produkt und seiner Nutzung verbunden sind, werden an unterschiedlichen Stellen in vielfältigen kommunikativen Zusammenhängen auf neuartige Art in die Öffentlichkeit gebracht.

Wie schon erwähnt, ist es aber sehr wichtig, das auch digitales Product Placement als solches gekennzeichnet wird. Der Blogger muss seinen Blogartikel als Werbung kennzeichnen und auch ein User der für seine Meinungsäußerung bezahlt wird, sollte das so kommunizieren.

In letzter Zeit werden diese Grenzen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter aber verletzt, da eine Abgrenzung immer schwieriger wird: Postet zB ein Fussballprofi auf seinem Fanprofil, wie er gerade ein neues Computergame eines Sponsors in die Kammera hält und somit eine Flut an Userinteraktion mit seinen Fans auslöst, ist das eindeutig Product Placement.

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Seeding, das digittale Productplacement

Seeding, das digitale Productplacement

Social Seeding kann also als social Product Placement auf Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+ angesehen werden, LINKILIKE unterstützt Ihre Agentur in diesem Kernbereich Ihres Marketingbudget.

2017-10-09T11:01:26+00:00 13. Mai 2015|Kategorien: Content Seeding|Tags: |

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Stefan befasst sich seit 16 Jahren intensiv mit dem Thema SEO und Marketing. Er unterstützt Unternehmen bei der Planung und Implementierung von Online-Marketing-Maßnahmen und verfügt über großes konzeptionelles Know-how. Zudem ist er als Blogger unterwegs.