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Social Influencer Marketing: Beeinflussung des Kaufverhaltens der Generation X

Social Influencer Marketing ist ein Thema, das schon längst in allen großen Unternehmen angekommen ist. Zu Recht?

Die Studie „Social Influencer Marketing: Igniting Influence“ von A.T. Kearney zeigt, dass sich Investitionen für Social Media Marketing bis zum Jahr 2020 vervierfachen wird.

 

Dafür gibt es viele Gründe. Einer davon ist die vermehrte Nutzung von sogenannten „Ad-Blockern“. Diese Erweiterungen für den Browser ermöglichen, dass man ohne Pop-Ups oder andere Werbeanzeigen surfen kann.

Unternehmen ist das natürlich ein Dorn im Auge – schließlich sollen potentielle Kunden direkt vor dem Computer erreicht werden.

An dieser Stelle kommt das Social Influencer Marketing ins Spiel. Die Werbung für ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen wird auf diese Weise nicht einfach nur unauffällig eingeschlichen – wie wird dann vorgegangen?

 

Prinzipiell kann jeder Influencer sein: Vom Promi, Journalisten, Experten oder Sportler bis hin zum Blogger oder Youtuber. Interessant dabei ist, dass es meistens keine Personen des öffentlichen Lebens sind. Einfluss haben heute andere – sozusagen Herr und Frau Müller von nebenan. Das sind die Stars der neuen Zeit.

Wie kann das sein? Ganz einfach: Man vertraut ihnen. Durch ihre Produktvorstellungen und Empfehlungen der verschiedensten Artikel können sie ihre Fans, Follower oder Abonnenten beeinflussen. Der Einfluss hängt vom Einzelfall ab. Natürlich spielt Reichweite eine Rolle, aber sei es nun ein neue Küchenmaschine oder ein angesagtes Schmuckstücke, die Autorität und das Vertrauen, das die Leitfiguren generieren, erweisen sich bei dem endgültigen Erwerb der Güter als unschätzbaren Wert. Immerhin sollen sie zu Kaufentscheidungen bewegen und eine Marke oder ein Produkt stärken.

 

Wie läuft es in der Praxis ab?

Manche sind als Markenbotschafter tätig, andere tragen zur Meinungsbildung bei oder wirken als Multiplikatoren.

Auch die beworbenen Bereiche können unterschiedlich sein. Selbstverständlich ist ein roter Faden essentiell, möglich ist aber alles.

Alles kann beworben werden. Reisen, Fashion, Nahrungsergänzungsmittel, Elektrogeräte, Kosmetik – solche Nischen-Influencer gelten auf ihrem Gebiet als Fachleute. Das heißt, dass ihre Meinung dementsprechend wichtig ist.

Wesentlich für die Einflussnahme ist die Authentizität. Bestenfalls sollte das beworbene Produkt somit mit den Wertvorstellungen des Influencers einhergehen –  so kann auch die Botschaft des Unternehmens am besten vermittelt werden.

Zudem kann die Promotion über verschiedene Plattformen ablaufen. Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter, Youtube oder auch Blogs – hier sollte die Wahl von der Zielgruppe abhängig gemacht werden.

Wie wird man Influencer?

Unternehmen suchen sich potentiell passende Botschafter für ihre Marke meist selber aus. Interessant ist, wer beeinflussen kann.

Des Weiteren gibt es Agenturen und online Plattformen, über welche Kontakte vermittelt werden.

Im Hinblick auf die Bezahlung kann man zwei Varianten unterscheiden:

 

      Paid Influencer

Diese bekommen von vornherein Geld für ihre Arbeit und ihre beworbenen Artikel. Diese führen oft ganze Kampagnen durch, um bestimmte Artikel zu vermarkten. Paid Influencer haben typischerweise eine große Anzahl an Followern und arbeiten ausschließlich mit bezahlten Artikeln. Durch die größere Reichweite kostet diese Form des Marketings auch mehr.

 

      Earned Influencer

Diese verdienen erst, wenn sie bereits Erfolge erzielen konnten. Ein grundlegender Unterschied ist auch in der Kommunikation zu beobachten. Earned Influencer entwickeln eine Beziehung zu den Social Media Nutzern. Sie möchten diese dazu bewegen, sich beispielsweise über Marken auszutauschen oder darüber zu posten. Dieses Influencer-Modell ist dadurch zeitintensiver.

 

Was gibt es noch zu beachten?

Aus rechtlicher Sicht sollte beachtet werden, dass Produktplatzierungen gekennzeichnet werden müssen. Ansonsten handelt es sich um „Schleichwerbung“, die in Deutschland und Österreich grundsätzlich verboten ist.

Nicht zu vergessen ist, dass jeder im Internet eine Wirkung hat – auch Privatpersonen, die Inhalte nur mit ihren Freunden teilen. Hier spricht man von „micro Influencern“.

 

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Was heißt das für den Nutzer?

Viel! Die Wirkung dieser augenscheinlich “anderen Nutzer” darf nicht unterschätzt werden. Besonders Earned Influencer, die Werbemaßnahmen in einem meist freundschaftlichen Austausch verpacken, erzielen hervorragende Ergebnisse für Unternehmen.

Social Influencer Marketing braucht trotzdem nicht gefürchtet zu werden.

Ist man erstmal auf die Werkzeuge und Maßnahmen aufmerksam geworden, fallen gut überlegte und durchdachte Entscheidungen leichter. Zusätzlich ist es ratsam, sich bewusst für oder gegen manche online Stars zu entscheiden. Immerhin darf und sollte man dem Content, von dem man sich berieseln lässt, kritisch und wählerisch gegenüber stehen.

2017-11-29T15:11:13+00:00 29. November 2017|Kategorien: Allgemein|

About the Author:

Sarah studiert Webwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Social Web. Bei LINKILIKE kümmert sie sich um die Gewinnung und Betreuung neuer Social Influencer. Bei dieser Tätigkeit kommen ihr außerdem zahlreiche Inhalte aus ihrem Bachelorstudium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie ihr persönliches Interesse an den Trends des World Wide Web und seine technischen, psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten zu Gute.