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Influencer analysiert – So bewertet man ein Instagram Profil

Anders als bei Facebook oder auf Blogs, liegt der Fokus bei Instagram auf einem Bild. Was macht also einen guten Influencer auf Instagram aus?

Die erste Zahl, die einem ins Auge springt, ist natürlich die Anzahl an Followern bzw. Abonnenten

Gerade bei dieser Social Media Plattform ist diese Zahl daher allerdings mit großer Vorsicht zu genießen – Beiträge im Internet mit Überschriften wie „Schnell Follower auf Instagram bekommen“ oder „Kostenlose Instagram Follower bekommen“ sagen viel über dieses Thema aus. Leider kommt es sehr oft vor, dass auf Instagram Follower gekauft oder anders auf zwielichtigen Wegen generiert werden.

 

Oft erkennt man dies, wenn man sich die Bilder eines Accounts durchsieht und merkt, dass die Anzahl an Likes eines Bildes nur einen winzigen Prozentsatz der Follower des Profils ausmachen.

Auch auf Instagram ist natürlich das Engagement von besonderer Bedeutung. Hierbei gibt es eigentlich nur Likes und Kommentare, eine direkte Share-Funktion ist bei Instagram nicht eingebaut.
Interessant ist, dass Influencer mit einer sehr hohen Abonnentenzahl prozentuell gesehen weniger Likes und somit weniger Engagement besitzen, als Micro Influencer mit einer eher niedrigeren Zahl an Abonnenten. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass bei Micro Influencern die Follower ein höheres Engagement aufweisen, weil sie die Person hinter dem Account meist persönlich kennen. Mehr dazu kann in diesem Blogpost nachgelesen werden.

 

Eine bessere Berechnung der Engagement Rate kann mit der Reichweite eines Posts berechnet werden. Diese Zahl gibt an, von wie vielen verschiedenen Konten der Post gesehen wurde. Gemeinsam mit der Anzahl an Interaktionen kann so also die tatsächliche Rate an Engagement berechnet werden. Dass sich die Anzahl an Personen, die den Post tatsächlich gesehen haben von der Zahl der Abonnenten eines Instagramers oft deutlich abhebt, kann durch viele Faktoren erklärt werden. Einerseits werden durch einen bestimmten Algorithmus auf Instagram jedem Nutzer Beiträge der Nutzer, mit denen sie die meiste Interaktion haben, als erstes angezeigt werden.

 

Aber auch die Tatsache, dass viele Konten vielleicht gar nicht mehr existieren bzw. der Nutzer Instagram nicht mehr aktiv nutzt, führt dazu, dass viele Abonnenten den Post nicht zu Gesicht bekommen. Das Problem an der Berechnung der Engagement Rate mit Hilfe der Reichweite ist, dass diese aber nur vom Nutzer selbst ausgelesen werden kann und nicht öffentlich ersichtlich ist.

 

„Gute Influencer“ regen durch ihre Posts auch selbst Interaktionen an, fordern die Abonnenten dazu auf, ihre Meinung zu einem bestimmten Thema zu kommentieren oder selbst Fotos zu einem bestimmten Hashtag hochzuladen. Gerade, wenn es sich um ein handelt, für das mehr Aufmerksamkeit geschaffen werden soll, ist es sehr wichtig, dass darüber gesprochen wird.

Auch die Glaubwürdigkeit spielt natürlich eine große Rolle. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Inhalte zu den Influencern passen, weil ihren Empfehlungen sonst kein Vertrauen entgegengebracht werden wird. Ebenfalls wichtig ist hier die richtige Kennzeichnung einer bezahlten Kooperation, damit die Nutzer auch wissen, womit sie es zu tun haben.

 

Fazit

Wie bereits in den vorherigen Beiträge zum Thema „Influencer analysiert“ zur Bewertung von Blogs und Facbook Pages bereits beschrieben, ist es von der Art des Inhalts abhängig, welche Zahlen für die Verbreitung von Vorteil sind. So kann für den einen Content die Abonnentenzahl wichtiger sein, bei einem anderen wiederum die Interaktionsrate. Welche Art von Influencern am besten geeignet ist um Reichweite zu schaffen, ist daher abhängig von der Art des Inhalts.

LINKILIKE unterstützt Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Influencer für die Verbreitung Ihrer Inhalte.
Wenn Sie noch Fragen haben oder gerne mehr Informationen zum Thema „Contentverbreitung mit Hilfe von Bloggern“ haben möchten, melden Sie sich einfach gleich im Content Promotion Center an oder schreiben Sie uns ein E-Mail.

About the Author:

Sarah studiert Webwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Social Web. Bei LINKILIKE kümmert sie sich um die Gewinnung und Betreuung neuer Social Influencer. Bei dieser Tätigkeit kommen ihr außerdem zahlreiche Inhalte aus ihrem Bachelorstudium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie ihr persönliches Interesse an den Trends des World Wide Web und seine technischen, psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten zu Gute.