Entstehung viraler Content 2017-08-09T16:35:39+00:00

Wie entsteht viraler Content?

Das ist eine grundlegende Frage, die Sie sich als Online- und besonders als Social-Media-Marketer sicherlich immer wieder stellen. Und die Frage ist berechtigt, denn schließlich produzieren Sie keinen hochwertigen Online-Content, damit dieser unbemerkt auf Ihrer Webseite verjährt.

Was Sie wollen, ist ein Stück Internet-Geschichte schreiben, Sie wollen Reichweite, Wiedererkennungswert und viel Buzz rund um Ihren Markennamen. Diesen Wunsch können wir alle nachvollziehen. Doch nur den wenigsten gelingt so ein Coup auch tatsächlich. Ob geplant oder zufällig sei dahingestellt.

Das Internet ist im Hinblick auf Viralität von Inhalten schwer zu durchschauen. Letztlich entscheiden die User, was ein Hit wird und was nicht. Das heißt aber nicht, dass Sie Ihren Teil der Arbeit nicht erledigen sollten! Hier zeigen wir Ihnen, welche Punkte Sie unbedingt beachten müssen, um die Chancen auf viralen Content zu erhöhen.

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Schritt 1: Bedürfnisse befriedigen

Wenn also User den Ton angeben, dann ist es wichtig sich in Erinnerung zu rufen, was diese überhaupt im Social Web suchen. Dr. Jan-Hinrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg hat drei Facetten der Internetnutzung identifiziert und beantwortet uns damit die Frage, welche Bedürfnisse Menschen im Internet zu stillen versuchen:

  • Identitätsmanagement: Das Bedürfnis individuelle Interessen, Erlebnisse, Meinungen und Kompetenzen darzustellen, ist enorm. Soziale Netzwerke dienen vielen Usern als digitaler Spiegel ihres analogen Ich.
  • Beziehungsmanagement: User wollen auch online ihr persönliches Netzwerk abbilden. Sie pflegen bestehende und suchen neue Kontakte.
  • Informationsmanagement: Onlinebesucher wollen aber genauso Wissen, relevante Informationen, Daten und Kultur konsumieren. Welche Ausprägung von Kultur konsumiert wird, hängt vom jeweiligen Besucher ab. Grundsätzlich fallen auch “Belustigungen” und Zeitvertreib in diesen Bereich. Ebenso hervorzuheben sind das Schließen von Wissenslücken und die Beantwortung relevanter Fragestellungen.

 

Die Informationen, die Sie dem User bieten, müssen sich zumindest in einer dieser drei Facetten wiederfinden. Es ist natürlich möglich mit Ihren Inhalten mehrere Bedürfnisse zu verbinden. Es ist sogar ratsam, mehr als nur eine Facette anzusprechen, da dadurch der Mehrwert für der User steigt.

Stellen Sie sich beispielsweise einen Blogbeitrag vor, der die neuesten Informationen zu einem beliebten Computerspiel teilt. Welchen Nutzen bietet dieser Content für den Webseitenbesucher? Er bekommt erstens neue und relevante Informationen, die seine Neugier und seinen Wissensdurst befriedigen. Zweitens sagt dieser Artikel, sofern der User ihn teilt, etwas über den User selbst und seine Identität aus. Das zeigt sich z.B. dadurch, dass der User ein Teil einer ganz speziellen Online-Gaming-Community ist, die diese Informationen exklusiv erworben hat. Der Leser definiert sich also teilweise durch den konsumierten Inhalt. Drittens, erleichtert das Teilen und Kommentieren eines solchen Beitrags auch die Kontaktaufnahme zu Menschen mit gleichen Interessen. Ein solcher Blogbeitrag würde also alle drei Facetten der Internetnutzung abdecken.

Schritt 2: Emotionen wecken

Neben den Bedürfnissen, die User im Social Web zu stillen versuchen, gibt es noch weitere Aspekte, die Viralität begünstigen. Sie wissen es ohnehin schon: Es sind Emotionen. Ob wir es wollen oder nicht, Menschen sind von Gefühlen geleitete Wesen und treffen nur einen Bruchteil ihrer Entscheidungen auf Basis reiner Fakten.

Wenn Sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen wollen, dann müssen Sie den User emotional berühren. Genau diese Gefühle will der Besucher mit seinen Freunden teilen! Sowohl positive als auch negative Gefühle können das Ziel der Viralität erfüllen. Wir empfehlen Ihnen dennoch bei den erstgenannten zu bleiben. Setzen Sie Ihre Marke immer in Verbindung zu angenehmen Empfindungen, auf lange Sicht schwingt somit immer eine positive Wirkung mit.

Ähnlich wie bei den Bedürfnissen zuvor, macht es auch hier Sinn mehrere Emotionen miteinander zu kombinieren. Nehmen Sie folgende Auflistung als Ideenlieferanten:

  • positiv: Lust, Liebe, (Schaden-)Freude, Ehrfurcht, Hoffnung,…
  • negativ: Angst, Wut, Sorge, Trauer,…und ganz besonders
  • Überraschung

Der Überraschungseffekt ist in seiner reinen Form neutral und somit für positive und negative Gefühlskombimationen perfekt geeignet. Nutzen Sie diese Chance, wann immer Sie die Möglichkeit dazu haben.

Eier mit verschiedenen Emotionsausdrücken

Schritt 3: Schlau kombinieren

Wie bereits angesprochen, eignen sich unterschiedliche User-Bedürfnisse und Emotionen hervorragend zum Kombinieren. Um die Tore des Internets für Ihren Content jedoch so weit wie möglich zu öffnen, müssen Sie Bedürfnisse mit Emotionen kombinieren.

Um zum Beispiel des Computerspiels zurückzukehren: Ein gut geschriebener Artikel mit neuen und hilfreichen Inhalten ist nicht schlecht, aber wenn Sie es schaffen Sehnsucht und Neugier zu wecken und darüber hinaus einen Überraschungseffekt, z.B. in Form eines Kurz-Videos mit einer unvorhersehbaren Szene, einzubauen, dann sind Ihnen die Shares und Likes der Zielgruppe gewiss.

Sie müssen aber darüber hinaus auf einer zweiten Ebene kombinieren: Passen Sie Bedürfnisse und Emotionen den Vorlieben Ihrer Zielgruppe an! Die User und das, was sie als “shareworthy” (= teilenswert) empfinden, sind die wichtigsten Parameter für Viralität. Analysieren Sie daher vorab Ihre Zielgruppe genau. Die Markenbotschaft muss an den User angepasst werden und keinesfalls umgekehrt.

Social Signals with Social Impact

Schritt 4: Schön verpacken

Der beste Content wird nicht viral gehen, wenn er von der Netzgemeinde nicht gefunden oder gesehen wird. In der Flut von Informationen, die täglich im Internet zur Verfügung stehen, müssen Sie nicht nur die Qualität des Inhalts auf ein Maximum heben, auch die Verpackung und alles “Drumherum” müssen perfekt abgestimmt sein.

Was heißt das konkret?

  • Achten Sie auf die Aufmachung und das Design Ihres Contents. Hochwertige Inhalte brauchen hochwertige Verarbeitung. Menschen sind visuelle Wesen, legen Sie Wert auf Design und Stimmigkeit
  • Heben Sie sich ab! Seien Sie unkonventionell und provokant, machen Sie neugierig.
  • Wählen Sie Headlines, die man anklicken muss. Vertrauen Sie hierbei auf bewährte Formate und durchschlagende Keywords!
  • Halten Sie sich so kurz wie möglich und so lang wie nötig. Egal ob Text oder Video, die wenigsten Online-User haben ewig Zeit.
  • Achten Sie auf das passende Format für jeden Kanal.
  • Erleichtern Sie das Teilen Ihres Inhalts durch integrierte und gut sichtbare Sharing-Funktionen.

Schritt 5: Perfektes Timing

Bisher haben Sie viel getan, um Ihrem Content auf das Sprungbrett der Viralität zu verhelfen. Bleibt noch ein letzter Schritt: Seien Sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Weil das aber alles andere als leicht und vorhersehbar ist, müssen Sie auch an diesem Punkt aktive Schritte setzen. Das tun Sie mit Content Seeding und Content Promotion.

Damit Content ein viraler Hit wird, genügen meist einige wenige, aber passende, Kontakte, die Ihren Inhalt unter ihren Freunden, Bekannten und Followern teilen. Es lohnt sich daher seine Zielgruppe genau zu kennen und Inhalte bei Meinungsführern aktiv zu platzieren. Besonders in Nischenbranchen zahlt sich diese arbeitsintesive Vorgehensweise aus.

Ist Ihre Zielgruppe hingegen eher eine breite und verstreute Masse, müssen Sie Ihren Content weiter streuen, aber auch hier mit Bedacht. Der beste Weg interessierte User effizient zu erreichen ist ein passgenaues Targeting innerhalb sozialer Netzwerke. Genau an dieser Stelle können wir von LINKILIKE Ihnen helfen, relevante User zu finden.

Das Erstellen von viralen Online-Inhalten ist ein vielschichtiger Prozess, der nie bis zum letzten Detail und schon gar nicht mit einer Erfolgsgarantie erarbeitet werden kann. Die eben beschriebenen fünf Schritte sind aber ein absolutes Muss, wenn Sie mit Ihrem Content in sozialen Netzwerken erfolgreich sein wollen. Dahinter steckt natürlich viel Arbeit, aber wertvolle Ressourcen zu vergeuden ist keine Alternative.

Mit den Social Seeding Kampagnen sorgen wir von LINKILIKE für schnelle, authentische Reichweite in den sozialen Medien – auf Facebook, Google+, Twitter und Tumblr.

Wir starten Ihre Social Seeding Kampagne online indem Sie Ihre Kampagnenparameter definieren. Neben den üblichen Informationen wie Zeitachse, Geschlecht, Geographie etc. haben Sie bei LINKILIKE auch die Möglichkeit nach Markenattributen – die Attribute die Ihre Botschaft bzw. Ihre Marke beschreiben – und auch nach Interessen zu targeten. Sprechen Sie uns gleich an!

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