Content Recommendation Network

Was sie sind und was sie wirklich leisten können

Wenn Sie sich professionell mit digitalem Marketing beschäftigen, dann wissen Sie bereits, dass der effizienteste Ansatz im Social Web das Empfehlungsmarketing bzw. Word-of-Mouth-Marketing (WOMM) ist. Persönlichen Empfehlungen wird online, ebenso wie im “echten” Leben, mehr Vertrauen geschenkt, als einfachen Werbeeinschaltungen – 92% mehr!

Kein Wunder also, dass sich Unternehmen vermehrt für Native Ads (Einschaltungen, die primär nicht als Werbung wahrgenommen werden) interessieren und dabei gerne auf spezialisierte Dienstleister, die sich dem Konzept des professionellen Empfehlungsmarketings verschrieben haben, zurückgreifen. Der Markt für Content-Recommendation-Netzwerke wächst, aber was können diese Services wirklich? Worin liegt ihre Stärke? Gibt es signifikante Unterschiede bei den Anbietern?

 

Beziehungen, der Schlüssel zur Empfehlung

Empfehlungsmarketing basiert auf dem Empfehlen und Teilen relevanter Informationen. Die Psychologie, die hinter dem Teilen von Inhalten liegt, ist dabei komplex und vielfältig. Es gilt eine Fülle an Parametern bei der Planung und Erstellung der Inhalte zu beachten und dennoch kann es sein, dass gerade Ihr Content, trotz bester Vorbereitung nicht geteilt wird. Woran liegt das?

Genau an diesem Punkt begegnen Unternehmen zwei Hürden, die sie überwinden müssen, um bei WOMM erfolgreich zu sein:

  1. Sie müssen Aufmerksamkeit für ihren Content generieren.
  2. Sie müssen ihre Inhalte bei jenen Zielgruppen platzieren, wo die Wahrscheinlichkeit des Teilens am größten ist.

 

Aber wie kann einem Unternehmen in der Content-Flut des Internets dieser Doppelschritt überhaupt gelingen?

Die Lösung dieser Probleme liegt in den Strukturen des Social Web selbst. Als Gemeinschaft vernetzter Individuen spielen auch im Business persönliche Kontakte und Beziehungen eine bedeutende Rolle. Empfehlungsmarketing ohne starkes und authentisches Netzwerk kann nicht funktionieren.

Das Aufbauen dieser Verbindungen im Internet zehrt an der Ressource Zeit, die uns jedoch nur begrenzt zur Verfügung steht. Eine Alternative ist es, sich bereits bestehender Netzwerke zu bedienen – genau auf diesem Prinzip bauen Content Recommendation Networks auf.

Content-Recommendation-Network

Was ist ein Content Recommendation Network?

Content Recommendation Networks, wörtlich als Netzwerke zur Inhaltsempfehlung zu übersetzen, werden auch als Content-Discovery-Plattformen bezeichnet. Ihnen liegt die Idee zugrunde, dass sie sowohl privaten Internetnutzern als auch professionellen Online-Anbietern bei der Verfolgung ihrer Interessen behilflich sind.

Die ersten sind laufend auf der Suche nach relevanten und interessanten Inhalten, während die zweiten geeignete Leser und Influencer für die angebotenen Inhalte suchen. Content-Recommendation-Netzwerke bilden die Brücke, auf der beide Seiten mit ihren Interessen zusammenkommen.

 

Wie funktionieren Content Recommendation Networks?

Am internationalen Markt findet sich bereits eine gute Auswahl an Content-Discovery-Anbietern. Die Arbeitsweise der meisten Dienstleister ist recht ähnlich: Auf besucherstarken Webseiten wird meist unter einem redaktionellen Artikel eine Leiste mit empfohlenen Beiträgen angebracht, die den Leser dazu animieren soll, auf die bereitgestellten Inhalte zu klicken und so neuen Content für sich zu entdecken. Die Advertiser nutzen im Gegenzug die hohen Zugriffszahlen der bespielten Portale, um mehr Aufmerksamkeit auf die eigenen Inhalte zu lenken und so neue Leser zu generieren. Diese Inhalte tragen zum Großteil Kennzeichnungen, wie *sponsored, *ad oder *bezahlte Anzeige.

Solche Dienste erzielen durch die Integration auf starken Webseiten eine Reichweite von mehreren Millionen Nutzern monatlich. Eine derart hohe Reichweite können Werbende zu moderaten Preisen buchen. Die Abrechnung erfolgt meist nach Klick, wobei der Klickpreis selbst im niedrigen Cent-Bereich startet. In Zeiten von Adblockern, deren eigene Reichweite steigt und so die Einnahmen der Advertiser schmälert, sowie einem zunehmenden Anteil mobiler Besucher, die sich nur schwieriger monetarisieren lassen, sind Content Recommendation Networks ein interessantes Angebot.

Derart gesponserte Inhalte fallen jedoch unter die Kategorie Native Ads und sind daher nicht 100%-ig das, was man unter Mundpropaganda versteht. Darüber hinaus bieten einige der Content-Discovery-Anbieter keine Möglichkeit, die Inhalte vor der Veröffentlichung auf der eigenen Seite einzusehen, womit eine Diskrepanz zwischen den angebotenen Inhalten und der Webseite selbst nicht ganz ausgeschlossen werden kann.

 

LINKILIKE als Content Recommendation Network

Während sich die meisten Player im Bereich der Content-Empfehlungs-Netzwerke besucherstarker Webseiten als Interaktionsplattformen bedienen, hat die Alternative LINKILIKE, das ebenfalls ein Content Recommendation Network ist, einen gänzlich anderer Zugang gewählt. LINKILIKE setzt dort an, wo Empfehlungsmarketing tatsächlich passiert – in sozialen Netzwerken.

 

Anders als beim Mitbewerb platzieren Werber über das LINKILIKE-Netzwerk ihre Inhalte direkt in die Social-Feeds ihrer Zielgruppe. Auf diese Weise rückt der User selbst, mit seinen Interessen und täglichen Gewohnheiten, in den Fokus, wodurch ein authentischen Teilen relevanter Inhalte ermöglicht wird. Wie funktioniert das genau?

 

LINKILIKE nimmt Ihnen als Advertiser die Aufgabe ab, ein eigenes Netzwerk an Influencern und interessierten Privatpersonen aufzubauen. Das Netzwerk selbst ist ein Teil der Serviceleistung. Das Einzige, was Sie machen müssen, ist ihre Zielgruppe anhand von Markenattributen zu targeten. Daraufhin sucht das LINKILIKE-System anhand von spezifischen Algorithmen die passenden Influencer aus und sendet die Inhalte genau an jene Personen, die den Inhalt mit größter Wahrscheinlichkeit auch teilen werden.

 

Das Teilen von Online-Inhalten erfolgt bei LINKILIKE wie bereits erwähnt über die sozialen Netzwerke. Sogenannte “Social Publisher” teilen die zur Verfügung gestellten Inhalte über ihre eigenen privaten Profile. Dabei achtet LINKILIKE ganz besonders auf ein natürliches Sharing-Verhalten, das sowohl der Glaubwürdigkeit der Inhalte als auch jener der Publisher selbst zugute kommt.

 

Das Netzwerk der Social Publisher setzt sich ausschließlich aus verifizierten Privatprofilen zusammen. Interessierte User erstellen nach der Registrierung ein detailliertes Social-Publisher-Profil mit Vorlieben, Interessen sowie persönlichen Einstellungen und verknüpften daraufhin ihre Social-Media-Accounts mit dem LINKILIKE Netzwerk. Eine ausgewogene Mischung an etablierten Bloggern und Meinungsführern, spezifischen Nischeninteressenten und einem breiten Schnitt durch alle Gesellschaftsschichten macht den einzigartigen Charakter des LINKILIKE Content-Recommendation-Netzwerks aus.

 

Fazit

Content Recommendation Networks haben sich zu einem entscheidenden Player in der Auffindung und Verbreitung von Online-Inhalten entwickelt. Sie legen ihren Fokus darauf, relevante Inhalte mit interessierten Usern zu verbinden, so dass beide Seiten – also User und Advertiser – profitieren. Während sich die meisten Content Discovery Anbieter auf reichweitenstarke Webseiten konzentrieren, setzt LINKILIKE auf den Beziehungscharakter von sozialen Netzwerken, in denen ein Großteil von persönlichen Empfehlungen auch tatsächlich stattfindet. Verifizierte Personen mit echten Freunden, die Inhalte authentisch teilen, das ist das Arbeitsprinzip von LINKILIKE.

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2017-10-09T12:28:23+00:00 28. September 2015|Kategorien: Campaigns, Content Seeding|Tags: , |

About the Author:

Stefan befasst sich seit 16 Jahren intensiv mit dem Thema SEO und Marketing. Er unterstützt Unternehmen bei der Planung und Implementierung von Online-Marketing-Maßnahmen und verfügt über großes konzeptionelles Know-how. Zudem ist er als Blogger unterwegs.