3D Rundgänge für Unternehmen

Virtuelle Rundgänge sind Panorama-Touren bzw. 3D-Begehungen von Gebäuden und Geländen. Sie basieren auf der 360°-Fotografie. Technisch wird der 3D Rundgang durch die Aufnahme mehrerer – möglichst vieler – 3D Fotos vom Raum realisiert, die anschließend verknüpft und nacheinander abgespielt werden. Das schafft den Eindruck, sich durch den fotografierten Raum zu bewegen. Wie in unserem Beispiel unten zu sehen ist, funktioniert das auch auf einem ganz normalen 2D Desktop.

Content Creation auf Webseiten

Laut Google verlassen 96% aller Internetuser eine Webseite, ohne eine aktive Handlung durchzuführen. Die Verweildauer von Usern auf Internetseiten mit einem interaktiven 3D Rundgang ist bis zu 5 mal länger und dadurch steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der User die Marke besser wiedererkennt. So gaben 2018, 70% der User (USA) an, dass ein virtueller 360-grad Rundgang bei der Entscheidung geholfen hat, ein Hotel oder Urlaubsregion zu buchen. Es wird daher für die Content Produzenten und Webdesigner immer wichtiger auch interaktive Elemente einzubauen, um die User Experience zu erhöhen und sich von der Content-Flut abzuheben.

Wie sind diese fantastischen 3D Bilder möglich?

Es ist in der Tat erstaunlich, wie wir auf dem ganz normalen Rechnerbildschirm den Eindruck vermittelt bekommen, den fotografierten Raum Schritt für Schritt zu erkunden und uns darin umzuschauen. Dahinter steckt schon viel Technik: Jede Aufnahme besteht aus einem Kugelpanorama. Diese hat die Umgebung vertikal und horizontal im 360°-Winkel erfasst, also rundherum. Ein einziges Bild hat damit die komplette Umgebung abgelichtet – allerdings vom exakten Standpunkt der Kamera aus. Da sich die Umgebung mit jeder Standortveränderung ebenfalls visuell ändert, wurde die Kamera im Raum stetig an andere Orte bewegt, um immer wieder neue Kugelpanoramen aufzunehmen. Der Rest ist Rechentechnik: Die Bilder verknüpft eine Software zum 3D Rundgang. Je mehr Bilder als Vorlage verwendet werden und je besser die Software rechnen kann, desto realistischer erscheinen virtuelle Rundgänge. Sie erlauben es, dass sich der Nutzer „im Raum bewegt“. Sein Blick wandert in Wahrheit von einem vorherigen zum nächsten Kugelpanorama und auch wieder zurück. Das ermöglicht das selbstständige Erkunden des Raumes. Genau dieser Effekt wird von den Kunden gewünscht. Sie wollen sich „umsehen“.

Ein Anbieter aus Österreich ist 3DRundblick.at, hier können 3D Rundgänge für Unternehmen gebucht werden.

Wer nutzt virtuelle Rundgänge?

Diese Technik gibt es schon seit einiger Zeit, sie ist allerdings besser und dabei noch etwas günstiger geworden. Klassische Anwendungsszenarien sind:

  • Immobilienwirtschaft, wo sich der 3D Rundgang langsam zum Standard mausert
  • Recruiting: Bewerber werden virtuell durch das Unternehmen geführt und lernen ihren Arbeitsplatz kennen, ohne die Anfahrt leisten zu müssen und auch ohne Zeitstress für den Bewerber und die Abteilung.
  • Gastronomie
  • Tourismusbranche
  • Abenteuerspielplätze (Ergänzung zu Live-Angeboten)
  • selbstverständlich die Gaming-Branche, die ständig an dieser Technik arbeitet

Wichtig zu wissen: Es gibt heute performancestarke Lösungen zu sehr fairen Preisen. Daher können Unternehmen aller Art und selbst Privatleute das außergewöhnliche virtuelle Erlebnis buchen, das inzwischen auf der Cloud basiert, damit mit jedem Endgerät aufzurufen ist und außerdem mit sehr natürlichen Darstellungen durch fließende Übergänge und auch mit kurzen Ladezeiten überzeugt. Auf diese Weise erhalten die Nutzer ein echtes Präsenz-Gefühl. Auch Außenansichten auf den virtuellen Raum bzw. sein Gebäude sind möglich. Sie werden durch Infrarotsensoren an 3D-Kameras möglich, die eine exakte 3D-Datenerfassung und anschließend das Erstellen eines maßstabsgetreuen 3D-Modells ermöglichen. Lesetipp: Wenn das 360grad Video nicht funktioniert.

Diverse Vorteile dieser 3D Darstellung

Die Vertreter der oben genannten Branchen (unter anderem die Immobilienmakler) schwören auf diese Technik. Das leuchtet vollkommen ein. Traditionell ist die Besichtigung eines Hauses unglaublich aufwendig. Makler führen nicht selten mehrere Dutzend Interessenten durch das Objekt. Das ist für alle Beteiligten sehr zeitaufwendig, zudem möchte der Makler die Adresse eigentlich erst nach dem Abschluss eines Maklervertrages verraten. Mit dem virtuellen Rundgang in 3D lassen sich mehrere Probleme auf einmal lösen. Das betrifft auch die anderen genannten Bereiche. Die Zukunft des Marketings findet zweifellos mit 3D Darstellungen statt.