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Clickbait – Zwischen Sensation und Seriosität

Unternehmen fällt es zunehmend schwerer, die eigenen Inhalte von anderen zu unterscheiden. Es existieren im Internet viele sehr ähnliche Inhalte, aus der Masse herauszustechen gelingt nur in den wenigsten Fällen.

Ein zweifelhaftes Mittel, das hier dann häufig angewendet wird, ist sogenannten Clickbaiting. Wie in einem früheren Beitrag bereits berichtet handelt es sich dabei um eine Strategie, bei der für einen Inhalt eine reißerische Überschrift gewählt wird, damit dieser für die Nutzer interessanter erscheint und diese ihn eher anklicken. Generell ist dies keine neue Methode – auch in Print-Medien werden die Schlagzeilen speziell im Boulevard so gewählt, dass die Leser „hängenbleiben“ und nicht zu einer anderen Zeitung greifen.

 

Warum steht Clickbaiting dann so sehr in der Kritik?

Unter Clickbaiting wird meist etwas Negatives verstanden. Wie bereits erwähnt, werden auch in Printmedien Überschriften so ausgewählt, damit der Artikel für den Leser interessant erscheint. Aus diesem Grund wird meist ein Thema aus dem Beitrag herausgegriffen, welches interessant erscheint und den Nutzer zum Weiterlesen animieren soll. Wird über dieses Thema anschließend auch in dem jeweiligen Beitrag berichtet, kann dies als eine Art Cliffhanger betrachtet werden.

Clickbait allerdings bedeutet ein Overpromising in der Headline. So werden Dinge etwa extremer dargestellt, als sie es eigentlich sind oder die versprochenen Informationen kommen im Beitrag sehr schwach oder sogar überhaupt nicht vor. Der Titel diente also nur dazu, die Neugier des Nutzers zu wecken und dessen Aufmerksamkeit zu erregen.
Oft beinhalten Clickbaiting Titel Phrasen wie „Das musst du gesehen haben“ oder „Doch seht selbst“, die Besucher dass schon gezwungenermaßen den Inhalt anklicken.

Die Cons des Clickbaiting

Mit einer Headline, die mehr verspricht, als der eigentlich Beitrag schließlich hält, gewinnt man keine dauerhaften neuen Nutzer. Denn klicken Sie den Link zum Inhalt an und erkennen dann, dass sie in eine Lock-Falle getappt sind, fühlen sie sich veräppelt und werden dem Veröffentlicher des Inhalts kein weiteres Vertrauen schenken.
Für bestimmte Inhalte mag sich dies dennoch auszahlen. Bei vielen Inhalten wird rein nach der Klickzahl abgerechnet und auch der Klick eines später verärgerten oder enttäuschten Users ist ein Klick in der Statistik.

Für qualitativ hochwertigen Content empfiehlt sich das Overpromising in der Headline jedoch nicht. Für jene Inhalte ist es mehr von Bedeutung, dass sie einen Mehrwert für die Benutzer darstellen. Natürlich kann in der Überschrift die Neugier des Lesers angesprochen werden, so lange keine falschen Versprechungen gemacht werden.

Der Grad zwischen Clickbait und Seriosität

Natürlich heißt das nicht, dass nicht auch für hochwertigen Content gute, witzige Überschriften, die den Leser ansprechen sollen und Aufmerksamkeit und Neugier wecken verboten sind. Solche Headlines sind sogar von großer Bedeutung im Online Marketing. Das einzig wichtige, das es zu beachten gibt, um nicht in die Clickbait-Falle zu tappen ist, dass der Content im Einklang mit dem Versprechen sein muss, das durch die Überschrift gegeben wird. Nur so kann ein langfristiges Vertrauen gewonnen werden und auch die Neugier des Lesers gegenüber zukünftigen Inhalten geweckt werden.
Unter diesen Umständen steht einem genialen Stück Content nichts mehr im Wege!

Fazit

Für bestimmte Inhalte mag Clickbait von Nutzen sein, es verringert jedoch das Vertrauen des Lesers, weshalb für qualitativ hochwertigen Inhalt darauf verzichtet werden sollte.

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Bei Interesse oder für mehr Informationen nehmen Sie gerne Kontakt auf oder melden Sie sich gleich im Content Promotion Center an.

About the Author:

Sarah studiert Webwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Social Web. Bei LINKILIKE kümmert sie sich um die Gewinnung und Betreuung neuer Social Influencer. Bei dieser Tätigkeit kommen ihr außerdem zahlreiche Inhalte aus ihrem Bachelorstudium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie ihr persönliches Interesse an den Trends des World Wide Web und seine technischen, psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten zu Gute.