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„6 STEPPS“ für erfolgreiches virales Marketing

Marketer träumen davon mit ihren Inhalten den nächsten großen viralen Hit im Netz zu landen. Doch die Konkurrenz ist groß und die Contentflut, aus der es hervorzustechen gilt, enorm. Minütlich werden alleine auf Youtube mehr als 400 Stunden Videomaterial hochgeladen und drei Millionen Posts auf Facebook abgesetzt. So teilen viele Inhalte, Videos, Blogartikel, oder andere Kampagnen, das Schicksal, dass sie einfach nicht gesehen werden.

 

Professor Jonah Berger, Professor für Marketing an der Wharton School der Universität von Pennsylvania und Bestsellerautor, untersuchte, warum manche Dinge verbreitet werden und andere nicht. Er identifizierte 6 wichtige Faktoren, die bestimmen, ob Inhalte viral werden. Wir zeigen auf, wie Marketer diese Erkenntnisse zu ihrem Vorteil nutzen können und ihren Werbebotschaften zu viralen Höhenflügen verhelfen können.

 

 

„6 STEPPS“ – was steckt dahinter und was bedeutet dies für meine Kampagne?

 

Die sechs wichtigsten Faktoren werden als „6 STEPPS“ bezeichnet. Hinter diesem Begriff verbergen sich Social Currency, Trigger, Emotion, Public, Practical Value und Stories.

Unter „Social Currency“ ist gemeint, dass uns das Teilen des Inhaltes in ein gutes Licht rückt. Wir erkaufen uns dadurch soziales Ansehen. Dies kann bei einem besonders witzigen Inhalt der Fall sein, mit dem ich meine Freunde amüsiere, bei einem höchst informativen, mit welchem ich meine Freunde beeindrucke, der neueste Schrei, den ich vor allen anderen entdeckt habe oder vieles mehr. Leider kennen wir aus der Praxis nur allzu gut Werbebotschaften, die dies nicht erfüllen, einfache Werbebotschaften ohne echten Mehrwert. Da Inhalte nicht für alle Menschen gleich ansprechend wirken oder den gleichen Nutzen mit sich bringen, bleibt es bei den Social Seeding Kampagnen von LINKILIKE jedem selbst überlassen, ob er oder sie die vorgeschlagenen Inhalte auch wirklich teilen möchte – ob sie ihm oder ihr helfen sich in ein gutes Licht zur rücken.

„Trigger“ meint Dinge in unserem alltäglichen Leben, die uns daran erinnern über den Inhalt zu sprechen. Ihr kennt das doch bestimmt: Ihr seht ein witziges Video über zum Beispiel über Enten. Wenn ihr das nächste mal mit Freunden an einem Ententeich vorbeigeht, müsst ihr wieder an dieses Video denken und sucht nochmal danach um es euren Freunden zu zeigen. So erreichte etwa auch auf einen Songtitel namens „Friday“ jeden Freitag signifikant höhere Zugriffszahlen als an allen anderen Wochentagen. Für Marketingkampagnen kann das heißen, dass auf irgendeine Weise eine Verbindung zum Alltag der Zielgruppe hergestellt werden soll. Gewohnte Situationen oder Gegenstände können dann als „Trigger“ wirken.

Unter „Emotion“ versteht sich die Tatsache, dass wir eher gewillt sind Inhalte zu teilen, die uns emotional berühren. Möglich sind viele Arten von Emotionen von Freude und Entzückung bis hin zu Angst und Wut. Obwohl diese Emotionen bereits von sehr vielen Werbetreibenden eingesetzt werden, müssen sich Marketingspezialisten gerade bei Inhalten, die viral verbreitet werden sollen, die Frage stellen, ob diese ihre Zielgruppe auf einer emotionalen Ebene ansprechen.

Hinter dem Faktor „Public“ verbirgt sich das Faktum, dass Inhalte, die einfacher zu sehen sind, auch einfacher verbreitet werden können. Es reicht also nicht gute Inhalte zu produzieren, auch auf deren Verbreitung muss ein Augenmerk gelegt werden. Jede noch so gute Werbekampagne muss die Zielgrupper erst einmal erreichen, um viral werden zu können. Bei der Verbreitung verschiedenster Marketinginhalte können Content Distributoren wie LINKILIKE dahingehend eine wichtige Rolle spielen. Zudem soll der Inhalt leicht teilbar sein – der Share-Button beim Content ist also ein Muss.

„Praktical Value“ beschreibt, dass Menschen vor allem Informationen verbreiten, die ihnen nützlich und wertvoll erscheinen. Das heißt, soll ein Inhalt viral werden, muss er der Zielgruppe einen richtigen Mehrwert bieten. „Praktical Value“ könnte auch mit Relevanz übersetzt werden. Klarerweise hat ein Inhalt nicht für jede Person die gleiche Relevanz, daher ist genaues Targeting bei der Verbreitung des Inhaltes notwendig.

„Stories“ in seiner ursprünglichen Bedeutung meint, dass gute Geschichten über lange Zeiträume erzählt werden, oft über Generationen hinweg. Marketer versuchen mit Storytelling ihre Inhalte interessant zu gestalten und ihre Kunden und Fans zu aktivieren bzw. zur Verbreitung der Inhalte zu motivieren.

Ein weiter Weg zum viralen Hit – wir helfen gerne!

Viel zu beachten gilt es also, sollen Werbebotschaften viral werden und auch die Einhaltung aller „6 STEPPS“ sind kein Garant für viralen Erfolg. Dennoch erhöhen sie die Erfolgschancen laut der in den USA durchgeführten Studie wesentlich, weshalb sie bei jeder Kampagne beachtet werden sollen.

 

2017-10-09T16:49:21+00:00 4. Januar 2017|Kategorien: Allgemein|Tags: , , , |

About the Author:

Christina studierte Marketing und Sales in Wien und absolvierte danach den Masterstudiengang Digital Business Management an der FH-Steyr und der JKU Linz. Seit mehreren Jahren ist sie im Onlinemarketing tätig und ist immer noch mit Begeisterung bei der Sache. Bei LINKILIKE ist Christina für Onlinemarketing und das Kampagnenmanagment des jungen Unternehmens verantwortlich.