• Das Traffic Dilemma zu Weihnachten

5 Tipps, um dem Traffic-Dilemma vor Weihnachten zu entkommen!

Utopische Traffic-Kosten sind in der Vorweihnachtszeit keine Seltenheit. Der besinnliche Werbedruck steigt kontinuierlich, je näher der Heilige Abend rückt, der ROI der Werbemaßnahmen bleibt meist vage.

Hektik kehrt alle Jahre wieder in Agenturen und Marketingabteilungen ein: Dieses Weihnachtsviral muss noch gestreut werden, jener Tipp für das Last-Minute Geschenk noch unter die Leute gebracht werden. Außerdem sind die Budgets für dieses Jahr noch nicht voll ausgeschöpft, das muss noch möglichst rasch ausgegeben werden.

Digitales Inventar ist zeitgleich ein kostbares Gut, Konsumenten sind reizüberflutet, deutlich weniger online und der eine oder andere ist benebelt von Charity-Punsch-Events.

Diese Kombination führt jedes Jahr zum selben Phänomen: Die Klickpreise steigen, das Engagement ist im Keller, die tatsächliche Werbewirkung ist in den meisten Fällen Nebensache. Wir erlauben uns, hier ein paar bewusst provozierend formulierte Denkanstöße niederzuschreiben, um dem Traffic-Teufelskreis (eventuell) zu entkommen.

 

Tipp 1: Konzentrieren Sie sich nicht (nur) auf Weihnachten!

Auch wenn es Branchenunterschiede gibt, Kaufentscheidungen werden das ganze Jahr über getroffen. Speziell vor dem Hintergrund, dass der ROI der Werbemaßnahmen meist unklar ist, raten wir zum einen zu evaluieren wie wichtig das Weihnachtsgeschäft tatsächlich ist (Stichwort: ROAS) und zum anderen nach alternativen Zeiträumen zu suchen, zu denen man Konsumenten noch unbefangen und deutlich günstiger abholen und konvertieren kann. Je nachdem was eine Branche oder ein Geschäftsmodell erlaubt, kann man sich als Verantwortlicher selbst mal unverbindlich fragen, ob man seine Ziele mit einem preiswerten Klick Anfang November oder mit einem überteuerten Klick am 23igsten Dezember besser erreicht.

 

Tipp 2: Planen Sie besser, das Jahresende wird überbewertet!

Budget zu sparen, um es zum Jahresende mit unklaren Ergebnissen auszugeben ist ein häufiges Phänomen. Ein gut geplanter Maßnahmenplan für das ganze Jahr hilft, nicht in die Situation zu kommen, Budget loswerden zu „müssen“. Deutlich bessere Preis/Leistungs-Ergebnisse sind (siehe Tipp 1) – auch wenn man diese Aussagen nicht verallgemeinern kann – während des Jahres zu erwarten.

 

Tipp 3: Verbreiten Sie Content mit Mehrwert!

Abverkaufs-Content hängt den Konsumenten zum Hals heraus! Nähern Sie sich Ihrer Zielgruppe (und dadurch einem Abschluss) über gut geplanten und gut auf die Zielgruppe abgestimmten Inhalt an. Lösen Sie ein Problem, das die Zielgruppe zu dem Zeitpunkt der Verbreitung hat. „Kauf das!“-Botschaften über primitive Banner oder Facebook Ads ausgespielt, erinnert an Werbestrategien aus “Mad Men” und sollte in einem Marketing-Mix 2018 nichts mehr verloren haben.

 

Tipp 4: Verbreiten Sie weniger Content!

Weniger ist mehr. Qualität ist speziell in Zeiten erhöhten Wettbewerbs um Aufmerksamkeit ein entscheidender Faktor. Legen Sie mehr Fokus auf qualitativ hochwertige Inhalte, die mit einem durchdachten Verbreitungskonzept Chancen auf Aufmerksamkeit haben.

 

Tipp 5: Suchen Sie Nischen-Traffic-Quellen, die noch nicht überlaufen sind!

Facebook, Google & Co sind nicht mehr aus dem Online Marketing wegzudenken. Leider sind diese Werbeformen zu Peak-Zeiten extrem überlaufen und die Traffic-Kosten dementsprechend hoch.

Begeben Sie sich bewusst auf die Suche nach Alternativen, um Ihre Kunden zu erreichen und probieren Sie am Besten schon während des Jahres aus, ob die neu erschlossenen Traffic-Quellen gut funktionieren. Je nach gesetztem Ziel, ob Branding & Awareness oder Lead & Order, mit einer gekonnten Google Suche „XYZ Alternative“ wird man meist fündig.

2018-11-20T11:59:22+00:0020. November 2018|Kategorien: Allgemein|Tags: , |

About the Author:

Alex ist Gründer und CEO von LINKILIKE. Der Chef der größten, deutschsprachigen Social Influencer Crowd schreibt hier über Content Seeding und Influencer Marketing.