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5 Metriken, die bei der Content Distribution zählen

 

Wie bereits in diesem Blog Beitrag beschrieben, gibt es nicht nur in der Betriebswirtschaft, sondern auch im Online Marketing sogenannte Key Performance Indicators (KPIs), die bei der Erfolgsmessung eines Inhalts helfen.
In diesem Artikel haben wir die fünf Metriken herausgesucht, die für die Content Promotion, speziell für die erfolgreiche Verbreitung von Videos oder Texten am wichtigsten sind.

 

Views / Clicks

Vor allem bei YouTube Videos ist die reine Anzahl der Views auf das Video besonders wichtig, weil in den meisten Fällen mit den Mediadienstleistern danach abgerechnet wird. Aber auch bei anderen Inhalten gilt die Devise – je mehr Clicks, desto mehr Besucher. Setzt man nun die Anzahl der Clicks bzw. der Views in Relation mit den enstandenen Distributions-Kosten, erhält man den Cost per Click (CPC bzw. den Cost per View (CPV), auch hier gilt fälschlicherweise die Devise: je geringer, desto besser.
Dass man über diese Anzahl an Klicks nicht immer zu 100% eine Aussage über die Qualität des Inhalts treffen kann, lässt sich durch die folgenden Metriken sehr gut feststellen:

 

Unique Users

Mit der Anzahl an Klicks einher geht die Kennzahl der Unique Users.
Ein Unique User ist jeder Nutzer beim ersten Besuch der Website. Besucht derselbe Nutzer die Landing Page ein zweites Mal, ist dieser Klick nicht mehr auf einen Unique User zurückzuführen.
Mit der Anzahl an Unique Users lässt sich also festhalten, wie viele verschiedene Personen sich die Landing Page wirklich angesehen haben.
Die Anzahl an Unique Users kann viele verschiedene Dinge über einen Content aussagen. Besucht etwa ein Nutzer innerhalb von sehr kurzer Zeit die Landing Page erneut, kann dies verschiedene Gründe haben. Auf der einen Seite kann es natürlich sein, dass der User den Beitrag ein zweites Mal ansehen möchte, etwa weil er einen Text beim ersten Mal über das Smartphone aufgerufen hat und diesen nun zu Hause am PC richtig durchlesen möchte. Auch dass der User den Content jemandem anderen zeigen möchte, könnte der Fall sein. Auf der anderen Seite kann es aber natürlich auch sein, dass der User den Inhalt nicht richtig verstanden hat und diesen deswegen noch einmal aufruft. Darauf lässt sich vor allem dann schließen, wenn derselbe User den Inhalt in kurzer Zeit öfter als zweimal aufruft.

 

Verweildauer

Die Verweildauer gibt an, wie lange ein Nutzer durchschnittlich auf der Landing Page verblieben ist.
Eine recht kurze Verweildauer – aus welchem Grund auch immer – ist auf jeden Fall nicht sehr gut, weil der User den Inhalt dann nicht wirklich wahrgenommen hat.
Der Grund für eine kurze Verweildauer ist auch wieder auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Ein Faktor wäre, wie bei den Unique Users bereits angesprochen, das Device, von welchem der Nutzer den Content aufruft. Handelt es sich dabei beispielsweise um ein Smartphone, kann es sein, dass die Verweildauer deswegen gering ist, weil viele Inhalte am Smartphone nicht in derselben Qualität angezeigt werden können wie auf einem Computer. Beispielsweise wird man sich eine Studie nicht auf dem Smartphone, sondern eher zu einem späteren Zeitpunkt am Computer ansehen.

Traffic von geringer Qualität ist auch einer der möglichen Gründe für eine geringe Verweildauer und einer hohen Bounce Rate.

Bounce Rate

Die Bounce Rate oder Absprungrate hält fest, wie viele Nutzer die Landing Page ohne jegliche Interaktion sofort wieder verlassen haben. Eine Interaktion kann natürlich ein Klick auf einen weiterführenden Link darstellen, aber auch das Scrollen nach unten, etwa bei längeren Texten.

Auch bei der Bounce Rate spielen, genau wie bei der Verweildauer, weitere Faktoren eine große Rolle. Wie bereits erwähnt kann die Nutzung eines bestimmten Devices für bestimmte Inhalte zu einer höheren Absprungrate führen. In der mobilen Version sind sehr häufig nicht alle Features verfügbar, weswegen die Nutzer oft gar nicht die Möglichkeit haben, diese zu nutzen.
Es macht daher einen Unterschied, ob die Nutzer, die die Seite ohne Interaktion verlassen diese von einem mobilen Device oder vom Desktop aus aufrufen.

 

Interaktion (Shares, Likes, Kommentare)

Click, Like, Share - so geht modernes Marketing

Click, Like, Share

 

Eine weitere wichtige Kennzahl ist im Web 2.0 natürlich die Anzahl an Interaktionen, also Kommentaren und Likes des Inhalts bzw. Shares in sozialen Netzwerken.
Damit ein Inhalt eine hohe Reichweite erzielen kann, sind gerade solche Interaktionen von großer Bedeutung. Die Nutzer sollen den Content mit ihren Freunden und Bekannten teilen wollen, damit die Aufmerksamkeit dafür erhöht wird und der Content von vielen verschiedenen Personen gesehen wird.
Hier lässt sich festhalten, dass vor allem solche Inhalte geteilt werden, die von den Nutzern als informativ und interessant empfunden werden und einen Mehrwert für sie und ihre Bekannten darstellen.

 

Fazit

Die Tatsache, dass eine der oben genannten Kennzahlen sehr gering ist, lässt nicht sofort darauf schließen, dass die Nutzer den Inhalt nicht qualitativ hochwertig finden. Oft hängt die Höhe einer bestimmten Kennzahl von anderen Faktoren, wie etwa dem benutzten Browser oder Device ab.
Um die Qualität des Contents zu messen, um eventuell Verbesserungsmaßnahmen vorzunehmen, müssen diese Faktoren bei den Kennzahlen ebenfalls berücksichtigt werden.

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About the Author:

Sarah studiert Webwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Social Web. Bei LINKILIKE kümmert sie sich um die Gewinnung und Betreuung neuer Social Influencer. Bei dieser Tätigkeit kommen ihr außerdem zahlreiche Inhalte aus ihrem Bachelorstudium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie ihr persönliches Interesse an den Trends des World Wide Web und seine technischen, psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten zu Gute.