Guter Content alleine reicht meistens nicht aus, um die Zielgruppe zur eigenen Website zu locken und dort ein bestimmtes Verhalten, wie etwa einen Kauf, zu erreichen. Die Realität zeigt, dass der Produkteinkauf im Online-Shop ein komplexer Prozess ist, der gezielt unterstützt werden muss, damit die gewünschten Resultate erzielt werden. Zu Hilfe kommen drei Strategien, die wir unten in Kürze präsentieren wollen.

 

SEO

Ihr habt es bestimmt schon 1000-mal gehört und SEO ist auch sicherlich keine “Geheimstrategie”, aber da eine gute Suchmaschinenoptimierung so wichtig für gute Conversions ist, darf es hier keinesfalls fehlen. Wer bei den richtigen Schlagwörtern gut rankt und es schafft so die Zielgruppe auf seine Seite zu bringen, ist schon einen ganzen Schritt näher an der Conversion.

Das Akronym SEO steht für den englischen Begriff „Search Engine Optimization“, der sich in der deutschen Sprache als Suchmaschinenoptimierung übersetzen lässt. Damit gemeint sind alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Relevanz einer Website im Index einer Suchmaschine wie Google zu steigern. Bei SEO findet die sogenannte Onpage- und Offpage-Optimierung statt.

Während die Onpage-Optimierung darauf bedacht ist, eine bessere Crawlability, Indexierung und Rangposition in den Suchmaschinen zu erzielen, fokussiert die Offpage-Optimierung auf die Erhöhung der Domain-Autorität. Im ersten Fall greifen ein guter Content, Metatags und eine sinnvolle interne Verlinkung. Beim Offpage-SEO rücken der Linkaufbau und die Backlinks ins Zentrum.

Dabei bietet SEO den Websitebetreibern viele praktische Vorteile. Ein hohes Google Ranking verhilft zu mehr Sichtbarkeit der Website im Netz und erhöht die Klickrate. Das wiederum generiert mehr Traffic auf der Website und kurbelt im Idealfall den Umsatz an. Ob aus den Webseitebesuchern die Kunden werden, hängt ebenfalls vom ansprechenden Webauftritt und Verkaufsangebot ab.

 

Seeding

Beim Seeding handelt es sich um eine gezielte Verbreitung von markenrelevanten Inhalten, die als öffentlichkeitswirksam gelten. Im Zeitalter des Internets und sozialer Medien bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur erfolgreichen Realisierung viraler Effekte an. Dabei kommt nicht nur hochqualitativem Content, sondern auch Bildern und Videos mit einer zielgruppenrelevanten Werbebotschaft eine besondere Bedeutung zu.

Weil es enorm schwierig ist, selbst guten Content eigenständig im Netz zu verteilen, entscheiden sich viele Websitebetreiber dafür, den viralen Content mithilfe von Partnerschaften und Netzwerken zu verteilen. Dadurch erhöhen sie die Reichweite und Geschwindigkeit der Verbreitung von strategischen Inhalten. Neben einem klassischen RSS-Reader können hier News-Aggregatoren eine große Unterstützung sein. Am wichtigsten dabei ist genaues Targeting. Je gezielter die Zielgruppe mit den Verbreitungsmaßnahmen angesprochen wird, desto höhere Conversionraten sind zu erwarten.

Seeding ist ein fester Bestandteil einer gelungenen Content-Kampagne, bei der immer häufiger verschiedene Arten von Influencer eingesetzt werden. Sie erfüllen eine Schlüsselaufgabe, indem sie die Zielgruppe in ihrer realen Lebenswelt abholen, um bestimmte Themen oder Produkte zu promoten. Als Mitglied einer Zielgruppe anerkannt und voll respektiert, können beispielsweise Everyday Influencer durch ihre Aktivitäten das Kundenverhalten beeinflussen.

 

Remarketing

Neben SEO und Seeding gilt auch Remarketing als gute Strategie, um den Content zu konvertieren und folglich den Umsatz zu steigern. Remarketing, das ebenfalls Retargeting genannt wird, besteht darin, die Besucher des eigenen Online-Shops zu einem späteren Zeitpunkt auf einer anderen Website wieder anzusprechen. Die Werbebotschaft wird meistens in Form eines aufregenden Werbebanners vermittelt, genauso bieten aber die gängigen Social Media Plattformen Möglichkeiten dafür. So können etwa auf Facebook mithilfe von Custom Audiences frühere Websitebesucher gezielt mit interessanten Postings und Angeboten erreicht werden.

Die Effektivität von Remarketing hängt zuallererst von der genauen Kenntnis der Zielgruppe ab, an die eine Werbekampagne adressiert ist. Dies können beispielsweise Personen sein, die auf der Website ein bestimmtes Produkt angesehen haben. Deshalb ist es unerlässlich, die Interessen und Aktivitäten von Websitebesuchern möglichst gut zu erfassen, um später mit einer Werbebotschaft wirksam vom Produktkauf zu überzeugen. Kunden, die bereits im Online-Shop eingekauft haben, können auf ein ergänzendes Angebot hingewiesen werden.

Wertvolle und zugleich einfache Tools für Remarketing bieten heute neben Google und Facebook auch solche Advertising-Plattformen wie Criteo und Yoondo. Sie haben alle eines gemeinsam: Durch den Zugriff auf Zielgruppen-Insights ermöglichen sie die Bereitstellung und Einschaltung einer personalisierten Werbung, die eine hohe Conversion-Rate und Return on Investment (ROI) aufweist und ein Schlüssel zum Erfolg ist.