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13 Gründe, warum man Facebook Custom Audiences nutzen sollte

Schon seit einiger Zeit können sich Facebook Werbekunden sogenannte Custom Audiences (also „benutzerdefinierte Zielgruppen“) erstellen, um ihre Werbeanzeigen zielgerichteter auszuliefern. Was man unter einer solchen Custom Audience versteht und wie man sie am besten einsetzt, wurde bereits hier beschrieben.
In diesem Beitrag wollen wir untersuchen, welche Vorteile es für Werbetreibende hat, sie einzusetzen.

13 Gründe, warum man Facebook Custom Audiences nutzen sollte:

        1. Die Aussteuerung von Werbeanzeigen gelingt mit der Definition von Zielgruppen wesentlich genauer.
        2. Facebook beweist mit diesem Tool, dass sein Targeting überlegene Möglichkeiten bietet.
        3. Die Werbung lässt sich an sogenannte granulare Zielgruppen ausliefern. Das sind kleine Zielgruppen, die durch die vorhandenen Daten sehr genau bestimmt werden können – etwa alle Interessenten an bestimmten Pflegeprodukten, an Heimelektronik in einem definierten Preissegment oder an konkreten Reisezielen.
        4. Die Up- und Cross-Selling Möglichkeiten gegenüber Bestandskunden steigen durch die Facebook Custom Audiences. Beim Up-Selling erhalten die Kunden Angebote für höherwertige Produkte des Unternehmens, beim Cross-Selling für andere, möglicherweise verwandte Produkte.
        5. Die Kundenbeziehungen verbessern sich im Sinne des Customer Relationship Managements (CRM, Kundenbeziehungsmanagement). Ein CRM-Grundsatz lautet, dass es wesentlich leichter ist, vorhandene Kunden zu halten und zum Kauf zu motivieren, als neue Kunden zu akquirieren. Je nach Branche kann das Kostenverhältnis bei der Werbung zwischen beiden Bereichen – Neu- und Bestandskunden – zwischen 5:1 bis 10:1 liegen.
        6. Die Technik für die Verwendung von Facebook Custom Audiences ist sehr ausgefeilt. Das soziale Netzwerk setzt hier in Teilen Künstliche Intelligenz ein, die Tools lernen mit. Sie erfassen, “was der Werbetreibende will.”
        7. Facebook achtet bei der Erstellung von Custom Audiences auf den Datenschutz. Es gab in dieser Hinsicht Bedenken und Kritik von deutschen Datenschützern, doch offenbar hält sich das Unternehmen strikt an die Datenschutzrichtlinien der EU.
        8. Werbetreibende, die mit den Facebook Custom Audiences arbeiten, berichten von einer gewaltigen Steigerung ihrer Umsatzzahlen. In Teilbereichen hat sich die Anwendung dieser Targeting-Möglichkeit schon vom ersten Tag an rentiert.
        9. Der Einsatz der Facebook Custom Audiences ist bezüglich diverser Zielstellungen möglich. So geht es nicht immer nur darum, bestimmte Zielgruppen für ein Produkt anzusprechen – manchmal sollen diese auch ausgeschlossen werden, zum Beispiel bestimmte Altersgruppen, ein Geschlecht (weil Männer keine Frauenprodukte brauchen) oder eine bestimmte Einkommensgruppe (weil Spitzenverdiener sich nicht für Kleinwagen interessieren und Normalverdiener Luxuswagen nicht kaufen werden).
        10. Mit den Custom Audiences lassen sich frühere Webseitenbesucher durch eine Incentivierung (beispielsweise einen Gutschein) reaktivieren.
        11. Besucher der eigenen Homepage könnten durch die Custom Audiences Facebook-Fans werden.
        12. Warenkorbabbrecher können erneut angesprochen werden.
        13. Die Leadgenerierung von Newsletter-Abonnenten ist damit ebenfalls möglich.

Die genannten Gründe sind marketingtechnischer und damit wirtschaftlicher Natur. Doch es gibt natürlich noch weitere Motivationen für dieses Targetingverfahren. So ist der Einstieg in die Facebook Custom Audiences kinderleicht. Der Werbetreibende erstellt einfach eine Liste von E-Mail-Adressen und/oder Telefonnummern seiner Bestandskunden oder Interessenten, speichert sie als CSV oder TXT und lädt sie blitzschnell hoch (Zielgruppen-Reiter, “Zielgruppe erstellen“, “Custom Audience“, “Kundenliste“). Die meisten Anwender schaffen es in weniger als 30 Minuten, eine Facebook Custom Audience zu erstellen. Danach sind die Möglichkeiten der Arbeit mit diesen Custom Audiences unendlich groß. In der Regel entdecken die Advertiser diese Möglichkeiten von selbst. Sie sprechen beispielsweise entweder alle Interessenten an, die ihre Webseite besucht haben, oder nur diejenigen, die eine bestimmte Unterseite öffneten – weil sie sich für die dort dargestellten Produkte interessieren. Auch Warenkorbabbrecher sind auf diese Weise zu identifizieren, weil sie die Warenkorb-, aber nicht die Bestellabschlussseite aufsuchten. Selbst Personen, die früher einmal fleißige Besucher waren, nun aber die eigene Homepage oder den Shop schon eine Weile nicht mehr öffneten, können einer Custom Audience zugeordnet werden. Zudem ist die benutzerdefinierte Kombination von verschiedenen Elementen mit “Und”- und “Oder”-Verknüpfungen möglich. Diese Optionen fallen in den reinen Bereich der Technik, doch auch sie sprechen für die Anwendung von Facebook Custom Audiences.

Haben Sie Fragen zu Facebook Custom Audiences oder möchten Sie mehr Informationen zu diesem Thema? LINKILIKE unterstützt Sie gerne bei der richtigen Erstellung und dem Umgang mit Ihrer Facebook Custom Audience, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren.

2018-01-11T13:49:24+00:0011. Januar 2018|Kategorien: Influencer|Tags: , , |

About the Author:

Sarah studiert Webwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Social Web. Bei LINKILIKE kümmert sie sich um die Gewinnung und Betreuung neuer Social Influencer. Bei dieser Tätigkeit kommen ihr außerdem zahlreiche Inhalte aus ihrem Bachelorstudium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie ihr persönliches Interesse an den Trends des World Wide Web und seine technischen, psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten zu Gute.